

Spaß mit Kunst, eigene kleine Kunstwerke mit warp-me erstellen. Bild abspeichern und downloaden. Bilder kommentieren und bewerten.

Bei meiner Neugierde war es von vornherein klar, dass ich irgendwann auch SketchUp ausprobieren würde. Als es dann soweit war, habe ich mir die gängigen Lernvideos angesehen und wirklich schnell Fortschritte gemacht.
Schon die ersten Versuche waren beeindruckend und haben Spaß auf mehr gemacht. Wenn man die vielen Vervielfältigungsmöglichkeiten der Software benutzt, kann man mit wenig Aufwand zu erstaunlich komplexen Ergebnissen kommen.
Seitenansicht des Raumschiffes
Es sieht hinterher ganz aufwendig aus. Aber wenn man die nötigen Funktionen kennt, ist das Bild in kurzer Zeit erstellt.
Ein Bild in 3D bietet natürlich mehr Möglichkeiten als ich Sie genutzt habe. Man müsste das Objekt eigentlich von allen Seiten betrachten und die besten Ausschnitte als 2D-Grafiken abspeichern.
Da ich aber ganz konkrete Vorstellungen von dem gewünschten Bildausschnitt hatte, habe ich auch nur die Teile detailliert konstruiert, die hinterher gut zu sehen sein sollten.
Die Frontpartie ist deshalb nur grob ausgebildet. Damit habe ich mir zwar viel Arbeit erspart, aber andererseits ist eine Animation oder ein Panorama von diesem 3D-Modell nicht mehr sinnvoll. Dachte ich zunächst, aber dann habe ich doch noch zwei Animationen erstellt.
Damit die Spitze des Raumschiffes bei dem gewählten Blickwinkel überhaupt zu sehen ist, musste ich das Objekt in die Länge strecken, wie man in der Seitenansicht erkennen kann. Der gut ausgebildete Teil - die Antriebsdüsen - sind im Vergleich zur Gesamtgröße recht klein geraten.
Der zweite Versuch: "Planetopia" eine Stadt der Zukunft!
Bei diesem Modell habe ich einerseits wie im ersten Beispiel viele Kopien benutzt, aber im Unterschied den gesamten Komples detailliert gestaltet. Es hat dennoch nicht viel Zeit gekostet. Die Idee war eine Kuppel zu konstruieren in der sich dann Gebäude befinden. An Wohnsäulen hängen einzelne Wohnzellen. Ich habe eine Wohnzelle konstruiert, die dann um den Turm kopiert wurde, wobei anschließend die Zellen in der Höhe gestaffelt verschoben wurden. Um ein zentrales Gebäude in der Mitte wurde dann der fertige Wohnturm mit allen Wohnzellen herumkopiert. Mit etwas mehr Übung wäre das schnell zu erledigen gewesen. Aus verschiedenen Perspektiven habe ich dann 2D-Grafiken exportiert und mit Gimp weiter bearbeitet. Einige Ergebnisse sind im nächsten Abschnitt zu sehen. Um ein 3D-Modell zu erfassen, reichen Bilder nicht aus. Deshalb habe ich noch eine Panorama-Ansicht von Planetopia erstellt und empfehle auch, sich den Animationsflug durch die Stadt der Zukunft anzusehen. Selbst als Anfänger gelingen schon sehenswerte 3D-Modelle. Sie werden sicher nicht meine letzten gewesen sein. |
Im Bild kann man sich mit dem Mauszeiger oder den Pfeiltasten umschauen!
Auf der Seite "Panorama-Bild" habe ich gezeigt und beschrieben, wie man mit dem Java Applet "ptviewer.jar" ein Panorama auch von abstrakten Bildern erstellen und dabei die "Nahtlos machen"-Funktion von Gimp benutzen kann.
Für das Panorama von Planetopia habe ich das Plugin " Cubicpanoout.rb" für SketchUp benutzt. Es sind dann nur noch wenige Schritte bis zum einsatzfähigen Panorama-Bild.
Zunächst kopiert man die Datei Cubicpanoout.rb in das Verzeichnis C:/Programme\Google\Google SketchUp 7\Plugins.
Dann wählt man aus dem SketchUp-Menü: Kamera - Kamera positionieren, und legt anschließend die Kameraposition fest.
Einstellungen von Cubic-Pano Out
Anschließend wählt man aus dem Menü: Kamera - Cubic-Pano Out. Im sich öffnenden Fenster sind die Eingaben zu machen. Danach erstellt das Plugin 6 Bilder, die ein vollständiges 360-Grad-Panorama ermöglichen.
Nun benötigt man noch eine Software, die diese Bilder zusammenfügt. Ich habe das Programm GoCubic benutzt. Es ist freeware und sehr einfach zu bedienen. Nach dem Start von GoCubic geht man auf: MakePano - MakePano Movie.
Man wählt das Verzeichnis in dem die sechs Bilder von Cubicpanoout.rb gespeichert wurden und markiert das Bild mit der niedrigsten Nummer. Dann muss noch ein Dateiname mit der Endung .mov eingegeben werden. Die erzeugte .mov-Datei wird sofort angezeigt und das Panorama kann getestet werden. Die abgespeicherte Datei kann als Quicktime-Movie abgespielt werden.
Sketchup bietet die Möglichkeit, ganz elegant eine Animation zu erstellen. Man erzeugt einfach bei interessanten Bildansichten jeweils eine Szene, ordnet diese Szenen in die gewünschte Reihenfolge und den Rest erledigt Sketchup. (eine kurze Anleitung:)

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Artist/Composer: Eric Pancer





