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Muster mit Gimp - Gewusst wie - Gimp Tricks
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Wie ein kleines Musterbildchen ein ganzes Bild dominiert.

 

 

Sonnenaufgang

Mit Ausnahme der Hintergrundfarben besteht das gesamte Bild eigentlich nur aus einem kleinen Bildchen, das kommt aber hunderte-mal vor.

Der Trick: dieses kleine Bildchen war der Ausgangspunkt für ein Muster und dieses Muster wurde durch Verbiegen, Drehen und vor allem durch wiederholtes Kopieren und überlagern auf vielen Ebenen zu einem spannenden Kunstbild vereint.

In einer Animation ist zu sehen, wie die einzelnen Ebenen mit dem erzeugten Muster nach und nach zum Bild "Sonnenaufgang" werden.

Gimp Tricks - kleine Muster mit dem Werkzeug "Füllen"

Muster-Vorlage

Mustervorlage

Sinnvollerweise erstellt man das Ausgangsbild, aus dem später ein Muster werden soll in einer vernünftigen Größe und verkleinert es erst später. Diese Mustervorlage sollte nicht größer als 512 x 512 Pixel sein, sonst werden nur Teile der Vorlage für das Muster verwendet und dadurch fehlen teilweise die fließenden Übergänge.

 

 

Muster

Muster

Dann markiert man das verkleinerte Bild und kopiert es. (Tipp: Zum Markieren des kleinen Bildes mit dem Werkzeug "Zauberstab" auf die transparente Fläche klicken und dann im Menü "Auswahl - invertieren" aufrufen.)

Mit dem Kopieren landet das Bild in der Zwischenablage und ist automatisch das erste Musterbild, wenn man das Werkzeug Ausfüllen auswählt und dann auf das Mustersymbol klickt. Aus der Palette der Muster - wie gesagt - das erste auswählen. Anschließend eine neue transparente Ebene erstellen und mit dem Mauszeiger (der nun die Form einer Gießkanne hat) auf die Ebenenfläche klicken - das war´s.

 

 

Muster - verbogen

gebogenes Muster

Mit dem Gimp-Filter "Verzerren - Verbiegen" wurde diese Grundform geschaffen, die dann in verschiedenen Variationen für das Bild "Sonnenaufgang" benutzt wurde.

Weitere Muster, die mit dem Werkzeug "Füllen" erstellt wurden:

 

Links ist das Originalbild, in der Mitte ist das Originalbild mit dem "Nahtlos machen" - Filter bearbeitet und  rechts sieht man das daraus erzeugte Muster.

Gimp Tricks - vier Bilder ergeben ein Muster

Gimp-Anleitung

 

Wie zuvor befindet sich jeweils links in jeder Zeile das Originalbild.

Das Bild in der Mitte entstand durch Anwendung von "Filter - Abbilden - Nahtlos machen".

Um daraus dann das rechte Bild einer jeden Zeile zu gewinnen sind nur wenige Schritte erforderlich:

  1. Man klickt in dem Werkzeugkasten auf "Skalieren" und danach mit dem Mauszeiger auf das "Nahtlos gemachte" Bild.
  2. In dem Fenster "Skalieren" ein Klick auf das Kettensymbol (dadurch werden die Proportienen von Breite und Höhe gleichmäßig angepaßt).
  3. Im Fenster Breite oder Höhe trägt man die Hälfte des dort vorgegebenen Wertes ein. Mit der Betätigen der Tab-Taste wird der jeweils andere Wert auch halbiert und man kann auf die Schaltflächte "Skalieren" klicken.
  4. Im Ebenenfenster dreimal auf das Symbol "Duplikat dieser Ebene erstellen" klicken. Nun hat man vier Bilder, die allerdings alle übereinander in der linken oberen Ecke des Bildfensters liegen. Dies wird wie folgt für jedes einzelne Bild geändert:
  • Erstmal im Ebenenfenster das Bild markieren (anklicken).
  • Dann im Werkzeugkasten das Symbol "Ausrichten" auswählen.
  • Anschließend das Bild anklicken (wenn mehrere Bilder zu sehen kann man sich am kleinen markierte Vorschaubild im Ebenenfenster orientieren).
  • Nun mit den Pfeilen (im Werkzeugkasten-Fenster) das Bild verschieben z.B. nach rechts usw.
  • Geschafft! Wenn man das ein paar Mal hintereinander macht (so wie ich heute) gehts natürlich etwas schneller.

 

Natürlich ist es eine Frage des Geschmacks und auch abhängig von der beabsichtigten weiteren Verwendung der erzeugten Muster, aber für mich sind manchmal die Vorstufen interessanter als das endgültige Muster. Der "Nahtlos machen" - Filter kann machmal das Originalbild deutlich verbessern (mittleres Bild). In anderen Fällen würde dann wieder das Original (jeweils linkes Bild) bevorzugen. Auch einige Muster scheinen mir recht gelungen zu sein. Und eine weitere Bearbeitung der Muster (rechte Bilder) ist dann auch noch möglich, wie die folgenden Beispiele zeigen.

 

Beispiele für die Weiterbearbeitung von Mustern:

 

 

 

 

 

Ein verbogenes Muster.

 

 

 

Hier wurde mit einem Plugin Wasser hinzugefügt.

 

 

 

Verantwortlich war bei diesem Muster der Filter "Polarkoordinaten" von Gimp.

 

 

 

Wie zuvor, der Filter "Polarkoordinaten" von Gimp war´s.

 
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