

Spaß mit Kunst, eigene kleine Kunstwerke mit warp-me erstellen. Bild abspeichern und downloaden. Bilder kommentieren und bewerten.
Grundfunktionen der
Bildbearbeitung ausprobieren.
Gelungene Bearbeitungen meiner Bilder können abgespeichert werden

Jedes Programm hat so seine Eigenarten. Ich habe mir dieses Programm zum Einstieg ausgesucht, da es kostenlos zu bekommen ist. Und heute, da ich mich gut eingearbeitet habe und etliche Tricks kenne, mag ich den Wechsel zu bekannteren Programmen nur ungern vornehmen. Ich glaube es ist besser, ein Programm gut zu verstehen als ein noch umfangreicheres Programm nur in Ansätzen zu kennen. Hinzu kommt: Gimp kann bereits viel.
Eingestiegen bin ich mit dem Werkzeugkasten von Gimp. Nachdem man eine neue Datei angelegt hat, sollte man die verschiedenen Werkzeuge ausprobieren. Vollständigkeit ist dabei nicht wichtig. Es reicht zunächst, die selbsterklärenden Werkzeuge zu testen und ein Gefühl für die Arbeitsweise von Gimp zu bekommen.
Wenn man dann einige Formen, Linien ( es muss zuerst nichts Tolles sein) auf dem Bildschirm hat, kann man sich die Filter anschauen. Hierzu reicht vorerst ein Überblick um zu sehen, was alles möglich ist. Mit „Bearbeiten - Rückgängig“ können misslungene Aktionen zurückgenommen werden. Es macht auch Spaß, sich mit dem Menüpunkt „Farben“ zu beschäftigen. Auch hier gilt: nicht in die Einzelheiten gehen, nur Ausprobieren solange die Begeisterung noch anhält.
Kunstbilder - 3D
Schöner als das eigene Gekritzel (zwar noch keine Kunst, abstrakt ist es aber schon mal) sind jedoch Vorlagen, mit denen man Werkzeuge, Filter und Farben ausprobieren kann. Es bieten sich zwei Möglichkeiten an, um an eine Vorlage zu kommen. Man öffnet eine Bilddatei (z.B. ein Foto) mit dem Menüpunkt „Datei – Als Ebenen öffnen“ oder man probiert über den Menüpunkt „Filter – Render“ eine der angezeigten Alternativen aus. Allein damit kann man sich einige Tage beschäftigen.
Für mich war es sehr wichtig, schon bald mit mehreren Ebenen zu arbeiten. Die Anleitung dazu habe ich in der deutschen Dokumentation zu Gimp gefunden. Diese Dokumentation ist gut gemacht und hat mir sehr geholfen. Gerade wenn man später die vielfältigen Einstellungen zu jeder Funktion ausprobiert, findet man hier anschauliche Hilfe: Bildbearbeitung mit Gimp.
Hat man einige Ebenen angelegt, sollte man unbedingt den Ebenenmodus ausprobieren. Im Ebenenfenster kann man zu jeder Ebene, die man markiert hat, einen Modus einstellen. Damit legt man fest, wie die markierte Ebene farblich auf die darunter liegende Ebene wirkt. Es ist nicht selten der Fall, dass erst durch diese Festlegung ein Bild reizvoll wird.
Ist ein abstraktes Bild gelungen, legt man für das, was man gerade sieht, eine neue Ebene an (Menüpunkt "Ebene – Neu aus Sichtbarem"). So bleibt das Bild auch gesichert, wenn man anschließend doch noch Veränderungen vornimmt. Die besten gesichterten Ebenen speichert man schließlich unter „Datei – Kopie speichern.…" als jpg-Datei ab.
Meine wichtigste Empfehlung möchte ich noch einmal wiederholen: sich einzelne Teile von Gimp auszusuchen, z.B. die Funktionen durchzugehen, und damit bereits etwas Schönen zu schaffen. Zwei Funktionen von Gimp möchte ich noch hervorheben „Filter-Verzerren-Objektivfehler“ und „Filter-Verzerren-Polarkoordinaten“. Sollte einmal, allen Bemühungen zum Trotz, keine abstrakte Kunst entstehen, versuchen Sie es damit. Nicht immer, aber manchmal gibt es eine glückliche Wendung.
Spezielle Gimp-Anleitungen und Gimp-Tricks finden sich themenbezogen auf allen "Gewusst-wie"-Seiten.
Vergessen |
Vergessen 2009 - Dieses Computer-Bild ist mit der Verschieben-Funktion von Gimp erstellt. Die Dose auf der obersten Ebene wurde mit dem Filter "auf Objekt abbilden" erzeugt. |
ermöglicht die Bearbeitung ausgewählter Bilder mit einem Bildbearbeitungsprogramm





