Ich gebe hier meine eigenen Erfahrungen wieder. Vielleicht
können sie helfen, die ersten Schritte auf dem langen Weg zur
modernen Kunst zu gehen.
Die größten Gefahren sind, dass man erschlagen wird von der
Fülle der Möglichkeiten, sich in Einzelheiten verliert und glaubt,
das Ziel sei noch so fern, man werde es nie schaffen, schließlich
resigniert und aufgibt.
Im Rückblick hat mir geholfen, immer nur einzelne Schritte zu
gehen und dabei (ganz wichtig) durch Ausprobieren die Software
verstehen zu lernen, sich Hilfen nur ganz gezielt zu holen und
nicht nur etwas nachzumachen. Ich habe mir am Anfang einzelne
Funktionen angesehen und versucht, bereits damit "moderne
Kunst-Bilder" zu erstellen.
Abstrakte Kunst benötigt "nur" stimmige Formen und Farben.
Gott sei Dank überraschen einen die Programme immer wieder mit
nicht vorhersehbaren wunderbaren Ergebnissen. Ich
brauchte diese Erfolgserlebnisse, machten Sie mich doch wieder
neugierig auf meiner Entdeckungstour durch die komplexen
Möglichkeiten der Software.
Moderne Kunstbilder erstellen - aber wie?
Meine Antwort auf diese Frage besteht zunächst einmal in vielen
Beispielen und Bilderfolgen, die neugierig machen sollen. Zugleich
vermitteln sie aber auch einen Eindruck von den Methoden und
Techniken, die ich verwende, um meine modernen und abstrakten
Kunst-Bilder zu erstellen.
Mein Motto dabei ist: nur soviel Text wie nötig und so viele
Bilder und so anschaulich wie möglich.
Bei der Auswahl meiner Kunstbilder achte ich darauf, dass sie
unterschiedliche Verfahren repräsentieren. Geplant ist, das Thema
"Gewusst wie" nach und nach zu erweitern. Anregungen nehme ich
gerne entgegen.
Noch einige Worte zu den Bildernamen.
Gelegentlich dachte ich, nicht die Bilder zu machen, sondern die
Namen zu den Bildern zu finden sei das schwierigste an der
modernern Bilderkunst. Gerade abstrakte Bilder erleichern nicht
unbedingt die Namensgebung. Man könnte natürlich willkürlich einen
Begriff aus dem Duden entnehmen, das schien mir dann aber für einen
Künstler nicht angemessen.
Meine Schwierigkeit lag nicht darin, ein Bild gut oder schlecht
zu finden, sondern den Grund für mein Urteil zu erkennen. Hinter
diesen Gedanken steckte aber auch die Lösung für mein Problem und
hat mich künftig ermuntert, Bildernamen bewusster auszuwählen. Kann
ich meine Gefühle und Gedanken über ein Bild in ein Wort fassen, so
weiß ich auch, warum ich dieses Bild ausgewählt habe und kann bei
neuen Bildern zielgerichteter vorgehen.
Falls Namen auf Unverständnis bei Ihnen stoßen , überlegen
Sie, warum ich diesen Namen gewählt haben könnte und welchen Namen
Sie auswählen würden. Auf diese Weise beginnt man sich mit einem
Bild auseinanderzusetzen - nicht der schlechteste Weg wie ich
finde.